Werbung im Internet

Werbung

Werbung im Internet ist nichts Neues. Ob Banner an der Seite oder lästige Pop-Ups – während wir probieren, bestimmte Informationen zu beziehen, rasen in Sekundenschnelle unzählige Logos, Labels und Angebote an uns vorbei. Und auch, wenn wir bewusst nicht immer darauf eingehen und die Werbung als störend empfinden, ergeben aktuelle Studien, dass diese Art des Konsumentenköderns äußerst effektiv ist.

Und da Internetwerbung ordentlich die Verkaufszahlen diverser Anbieter ankurbelt, ist es nicht verwunderlich, dass neben PCs nun auch Tablets, Smartphone und Co betroffen sind. Insbesondere das iPad erfreut sich enormer Verkaufszahlen. So wollte die Berliner Werbeagentur Madvertise auch ein Stück vom Kuchen abhaben. Folglich entwickelte sie ein ganzes Sortiment an Bannerformaten, die speziell für das iPad konzipiert sind. Kunden der Agentur können zwischen verschiedenen Formaten wählen, so dass ihre Werbung auch keinem iPad-User mehr entgeht. Die spezifischen Formate ermöglichen eine bessere Sichtbarkeit der beworbenen Produkte. Und so hofft man nun endlich, die volle Aufmerksamkeit der User zu erhaschen.

Doch wer jetzt glaubt, Design sei das ausschließliche A & O der erfolgreichen Bannerwerbung, hat sich geschnitten. Zwar steigert ein ausgeklügeltes Design die Markenerinnerung, doch ist nachweislich nichts so effektiv wie Werbung zum Anfassen. Flyer und Co stimulieren durch die Berührung mehr Gehirnareale. Aufgrund der hohen und stetig steigenden Internetnutzung muss Bannerwerbung also aufholen.

Doch die Lösung ist dank Apps schon parat. Mit der neuen iPhone App Codes, kann ein Produkt so betrachtet werden, wie es ursprünglich wahrgenommen wird. Neuromarketing besagt, dass das Auge beim Betrachten maximal drei Punkte berücksichtigt. Mit der App Code macht man also zunächst einmal ein Foto eines Produktes, welche automatisch extrem verpixelt wird. Nun kann man drei Punkte markieren, die auf dem verschwommen Bild herausragen. So soll nachzuvollziehen sein, wie potentielle Kunden ein Produkt wahrnehmen. Dementsprechend kann die geplante Bannerwerbung realisiert werden. Wie zuverlässig dieser Ansatz ist, steht jedoch noch nicht fest.

Bild: Keine Werbung von Moe_, CC-BY